Gesellschaft von Freunden und Förderern der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald e. V.
03834 769949

Jahreshauptversammlung 2018

Wir freuen uns, Sie zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung am 10. November 2018 um 11:00 Uhr wiederzusehen. Diesmal sind wir zu Gast auf dem Campus am Lohmeyer-Platz (Zugang über Loefflerstraße, Haus Nr. 3), im Hörsaal der ehemaligen Chirurgie. Hier möchten wir Ihnen von unseren Förderaktivitäten berichten, darlegen, was wir in den letzten Jahren erreicht haben, Neues vorstellen und aufzeigen, was wir für 2019 planen. Nach dem Rechenschaftsbericht stehen Vorstandsneuwahlen an – und wir laden Sie ein, gemeinsam über Perspektiven zu diskutieren und zu entscheiden. Ohne Ihr Engagement wäre unsere umfangreiche ehrenamtliche Förderarbeit nicht möglich. Daher gilt Ihnen großer Dank im Namen aller Mitarbeitenden und Mitwirkenden unserer Universität, die wir auch durch Ihren Beitrag, bei den verschiedensten Vorhaben in Forschung und Lehre unterstützen konnten!

Tagesordnung:
11:00 Uhr Willkommen
11:05 Eröffnung durch den Präsidenten v. Malottki
11:10 Formalia zu Einladung und Tagesordnung
11:20 Rede der Rektorin und Vizepräsidentin Prof. Weber
11:50 Festvortrag von Prof. Dr. Christfried Böttrich
12:40 Mittagspause in der neuen Mensa

Vereinsbelange:
13:45 Rechenschafts-/Geschäftsbericht des Vorstands
14:15 Aussprache
14:30 Wahl des Präsidenten
14:40 Wahl des Schatzmeisters
14:50 Wahl des Kassenprüfers
15:00 Vortrag Dr. Henry Witt zur Geschichte des Vereins
15:45 Ideensammlung und Schluss

 

 

 

 

 

 

 

Es ist uns eine besondere Freude, Ihnen unseren diesjährigen Festvortragenden Professor Dr. Christfried Böttrich anzukündigen. Es erwarten Sie interessante Ausführungen zum Leben und Werk von Ernst Lohmeyer, dem Namensgeber des Platzes für den neuen geisteswissenschaftlichen Campus der Universität. Zudem berichtet Frau Rektorin Prof. Dr. Johanna Eleonore Weber über die Herausforderungen, Neuerungen, Chancen und Probleme unserer Alma Mater (anschließend Fragerunde). Und Dr. Henry Witt gibt einen interessanten Einblick in die Anfangsjahre unseres Vereins von 1918 bis 1948.

Bitte melden Sie sich an für unsere Jahreshauptversammlung: foerderv@uni-greifswald.de oder unter 03834 769949.

Bis dahin grüßt Sie im Namen all der anderen fleißigen und engagierten Freunde und Mitstreiter herzlichst

Ihr Erik von Malottki

Fördergesellschaft stellt Weichen für die Zukunft

Am Donnerstag, dem 3. Mai 2018 hat sich der Vorstand der Gesellschaft von Freunden und Förderern der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald e. V. neu konstituiert. Neuer Präsident der seit 1918 bestehenden und 1990 wiedergegründeten Gesellschaft ist der in Greifswald beheimate Historiker Erik von Malottki (SPD). Von Malottki (32) war bisheriger Schatzmeister und ist Vorsitzender des Ausschusses für Bildung, Universität und Wissenschaft der Universitäts- und Hansestadt.

Hierzu erklärt Erik von Malottki: „Ich freue mich über das Vertrauen des Vorstandes, werde neue Ideen einbringen und die Arbeit der Gesellschaft ausbauen. Besonders am Herzen liegt mir die stärkere Kooperation mit anderen Organisationen und Gruppen, etwa den Alumnivereinen und vor allem unseren Emeriti.“ Der bisherige Präsident, der CDU-Politiker Egbert Liskow, hatte den Verein in den letzten Jahren tatkräftig belebt und erfolgreich für die Universität gekämpft und Mittel und Menschen gewinnen können. Seinem Engagement ist es u. a. zu verdanken, dass die historische Gewächshausanlage im Botanischen Garten erhalten werden konnte.

Als neuen Schatzmeister wählte der Vorstand den Anästhesisten und Oberarzt an der Universitätsmedizin Dr. Andreas Gibb. Gibb war schon lange in der Gesellschaft als ordnende Hand für die Kassenprüfung zuständig. Dieser erklärte zu seiner Wahl: „Die Fördergesellschaft hat eine wichtige Bedeutung für die Förderung von Forschung und Wissenschaft. Gerne bin ich daher der Bitte um eine verstärkte Mitarbeit nachgekommen. Mein Ziel ist die Stärkung der finanziellen Basis der Fördergesellschaft, um vor allem die Förderung von Promovierenden zu intensivieren.“ Dazu werden auch die verschiedenen Fakultäten einbezogen.

Als Nachfolger für Gibb in der Kassenprüfung wurde der Jurist Korbinian Geiger, ehemaliger Senator und Stupa-Präsident, gewählt.

Als Vorstandsmitglied war auch der Gründungspräsident Dr. Rudolf Kunze anwesend. Abschließend äußert sich hierzu der Präsident Erik von Malottki: „Es ist sehr wichtig, dass Rudi Kunze weiter im Vorstand mitarbeitet. Seine Ideen und sein Wissen um die Geschichte des Vereins werden uns helfen, die Arbeit weiterzuentwickeln. Die Zukunft des Vereins liegt in einer guten Zusammenarbeit zwischen älteren und jüngeren Mitgliedern und dies ist zentrales Anliegen des Vorstandes im Hinblick auf die nächste Jahreshauptversammlung.“

Gedenken für unseren ehemaligen Präsidenten Sebastian Ratjen

Geb. am 27.10.1972 in Nürnberg,

Jung kam Sebastian als Student aus bürgerlichem Elternhaus aus dem Süden, um hier in Greifswald Zahnmedizin zu studieren.

Zuvor war er schon Vizepräsident des Europäischen Jugendparlamentes und hatte in Brüssel nicht nur einmal furorer Klarheit für Begeisterung gesorgt. Hier mit dem Studium wurde er schnell Präsident des Studierenden-Parlaments, Generalsekretär der FDP M-V, Senator der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, später dann Präsident der Gesellschaft von Freunden und Förderern unserer Alma Mater, Zahnarzt mit besonderen Gaben in Schmerzbehandlung und Traumatologie und Mitglied der Bürgerschaft und des Schweriner Landtags; dann auch Aktivposten in unserem Debattierclub, Mitgründer des Rotary-Clubs Anklam, Business-Angel in Dubai und nicht zuletzt ein hoch engagierter Zahnarzt, der sich gerade durch seinen Einsatz für unsere neuen syrischen und kurdischen Freunde massiv und nicht nur mit dem Bohrer eingesetzt hat.

Greifswald war mehr als eine Wahlheimat des anfangs noch Wessi gerufenen. Das geht, wenn man einen wachen Verstand und herausragende Connections hat und menschlich immer offen ist. Dazu kommt bestimmt auch noch vier Sprachen zu sprechen und über eine herausragende humanistische Bildung zu verfügen.

Unser Mitgefühl gilt den Eltern Olgrit und Klaus und seinen Brüdern Fabian und Benedikt und natürlich allen Freunden.

 

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Inhaltsübersicht:
Prolog
Die Ausbildung im Institut für Anorganische Chemie
Das war in der Ausbildung nicht vorgesehen
Als wir noch in 4-Bett-Zimmern wohnten
Freizeitgestaltung in der Fleischerwiese
Der „Club 65“
Der „ GUC“ und der „CB 66“
Hinter den Kulissen
Pferdefleisch-Parties
Das „Chemikerfest“ am 26.05. 1967 in Neuenkirchen
Die Observation wird fortgesetzt
Beim Straßenbau im Sommer 1967
Der BMW Typ AM 4 , Baujahr 1928
Über die Zeit im Institut für Organische Chemie
Die „Falle“   
Praktikum im VEB Farbenfabrik Wolfen 
Die Ausbildung im Institut für Physikalische Chemie 
Die Fahrt zur Insel Hiddensee 
Die weitere „Bearbeitung“ durch das MfS
Disziplinarverfahren und Einstellung des OV „Segeln“ 
Der Schiffsfasching 1969
Die Ausflüge zum Himmelfahrtstag
Epilog  
Danksagung

Jahreshauptversammlung 2017

Samstag, 18.11. um 11:00 Uhr im Audimaxgebäude

Tagesordnung (alle Punkte sind öffentlich):
11:00 Uhr Willkommen
11:15 Begrüßung und Eröffnung durch den Präsidenten Egbert Liskow und Bericht aus dem Landtag
11:25 Formalia zu Einladung und Tagesordnung
11:30 Grußwort der Rektorin und Vizepräsidentin und Bericht zu Situation und Entwicklung der Universität
11:45 Festvortrag von Prof. Dr. Bach zum Umgang mit Geschichte am Beispiel Martin Luthers

12:45 Mittagspause
13:45 Rechenschafts-/Geschäftsbericht des Vorstands
14:15 Aussprache
14:30 Antrag Satzungsänderung
14:45 Neuwahl des Vorstands
15:00 Neuwahl der Kassenprüfer
15:10 Vorstellung der Studienjahrchroniken von Prof. Dr. Luckas
15:45 Ideensammlung und Schluss des offiziellen Teils
19:00 wer möchte: geselliger Teil am Abend

Positionspapier zur Namensdebatte (von Prof. Dr. Martin Schnittler)

Brauchen wir Ernst Moritz Arndt als Namenspatron?

Zu diesem Thema ist eigentlich fast alles gesagt: Es gab eine Tagung zum Thema (28./29. Mai 2010), es gab eine Anhörung dazu (11. Dez. 2009), dann eine Vollversammlung der Studierenden (17. Juni 2009), schließlich einen Senatsbeschluss zum Erhalt des Namens (17. März 2010). Für eine demokratische Entscheidungsfindung sollte dies mehr als ausreichend sein.

Technisch gesehen, kommt eine Universität auch ohne Namenspatron aus, wie das die (ehemals Wilhelm Pieck) Universität Rostock zeigt. Die Frage ist aber keine technische Frage, denn ein bestehender Name ist auch ein eingeführtes Markenzeichen. Cornflakes ohne „Kellogs“ gibt es, aber die mit dem Namen verkaufen sich zu höheren Preisen, wie wir alle wissen.

Ja, es stimmt: Arndt polarisiert. Er war ein streitbarer Geist, und in seinem Werk mischen sich demokratische Elemente mit harscher Polemik. Seine Geschichte der Leibeigenschaft in Pommern (1803) half, diesen Landesteil aus seiner Rückständigkeit zu befreien. Seine Mitarbeit im Paulskirchenparlament von 1848 war ein wichtiger Beitrag, demokratische Grundsätze in der werdenden Nation zu verankern. Um dieser für seine Zeit demokratischen Auffassungen willen erduldete er ein 20jähriges Berufsverbot. Aber wir finden auch andere Zitate bei ihm, nationalistische und antifranzösische, denn zu seiner Zeit erhob sich Napoleon zum Ursupator Europas. Und auch antisemitische. Das alles können und müssen wir heute, retrospektiv, kritisch beurteilen.

Ein Vergleich mit einem anderen berühmten Namen macht das deutlich: es ist Martin Luther; dieses Jahr feiern wir den 500. Jahrestag der Reformation. Er ist der Namenspatron der Universität Halle-Wittenberg, denn auch er wirkte in der Region, in der die Universität entstand: so wie Arndt. Auch dieser Name wurde 1933 vergeben: so wie bei Arndt. Auch dort war es der unselige Hermann Göring, der zu dieser Zeit preußischer Innenminister war, aber weder Luther noch Arndt können etwas dafür. Wir finden progressive Gedanken zur Reformation des Bildungssystems bei Luther („An den christlichen Adel deutscher Nation...“, 1520); so wie bei Arndt („Fragmente über Menschenbildung“, 1805-1809). Auch in Luthers Werk mischt sich geschliffene Sprache mit zum Teil grober Polemik, eine der späteren Schriften Luthers hat ebenfalls klar antisemitische Tendenzen („Von den Juden und ihren Lügen“, 1543). So wie bei Arndt – aber wird Halle deshalb den Namen Luther ablegen?

Dieser Vergleich macht deutlich, warum die jetzige, wiederaufgenommene Diskussion zur Abschaffung des Namens unklug ist. Eine Universität, die sich die Fähigkeit abspricht, mit einem Namenspatron kritisch umzugehen, ist eine arme Universität. Arndt ist ein Teil der pommerschen Geschichte – der Region, in der unsere Universität steht. Wie können wir sinnvoll ein Romantikzentrum aufbauen, wenn wir Arndt, der mit seinem Zeitgenossen Caspar David Friedrich im Briefwechsel stand, aus falsch verstandener politischer Korrektheit negieren? Er war der pommersche Beitrag zur Schaffung eines Nationalstaaten aus dem Flickenteppich vieler kleiner Fürstentümer – ist das nicht sehr aktuell angesichts der gegenwärtigen Krise der EU?

Wir sollten uns nicht provinziell machen: jede historische Person lässt sich in die eine oder andere Richtung instrumentalisieren. Das wird in der Rezeptionsgeschichte Schillers im Dritten Reich sehr deutlich (1934: Friedrich-Schiller-Universität Jena). Kritikfähigkeit ist angesagt, und wer sollte besser zur kritischen Rezeption in der Lage sein als die Studierenden und Mitarbeiter einer Universität? Arndt ist Teil der Geschichte der Region; wir haben eine Arndt-Straße, eine Arndt-Schule; sein Geburtshaus steht auf Rügen. Aber auch durch ganz Norddeutschland gibt es Schulen, die nach Arndt benannt sind – das zeigt ein kurzer Blick in Wikipedia. Die Messlatten heutiger politischer Korrektheit oder heutigen Demokratieverständnisses an historische Personen anzulegen, zeugt von unprofessionellem Umgang mit Geschichte. Aus diesem Grunde spricht sich der Förderverein der Universität dafür aus, zum Senatsbeschluss von 2010 zu stehen und die Diskussion um den Namen der Universität zu beenden – nicht aber ohne auch weiterhin kritische Forschung zu der historischen Person Arndt zu fördern.

Nachtrag: Was ist nun der beste Weg, hier eine Entscheidung zu fällen? Zum Einen gibt es Kompromissvorschläge, die das Potenzial haben, sowohl Befürwortern als auch Gegnern der Namenspatronage entgegenzukommen. Ebenso wie jede andere Entscheidung muss auch ein Kompromissvorschlag demokratisch legitimiert sein. Dies sollte auf der breitest möglichen Basis geschehen; eine rein hochschulinterne Debatte und Entscheidungsfindung greift zu kurz. Eine Universität stellt als höhere Bildungseinrichtung eine wesentliche Grundkonstituente des kulturellen Selbstverständnisses eines Landes dar und ist nicht als abgesonderter privatrechtlicher oder gar ökonomischer Bereich zu verstehen. Eine demokratische Legitimierung wäre einerseits durch kommunale Bürgerentscheide - was den Rahmen zu eng fassen würde - oder landesweite Volksentscheide, andererseits in der Entscheidungshoheit der demokratisch gewählten Landesregierung gewährleistet. Somit wären Bildungspolitik und Kulturpolitik - um die es bei der Frage nach der Namenspatronage geht - auch gleichsam in der Instanz vereint, in der eine Entscheidung über den Namen unserer Hochschule sinnvoller- und demokratischerweise institutionell verankert werden könnte.

Impressionen der Jahreshauptversammlungen 2011-2016

Trauer um Prof. Dr. Wolfgang Joecks

Die Universität Greifswald trauert um Prorektor Prof. Dr. jur. Wolfgang Joecks, der am 9. August 2016 unerwartet verstarb. Er war seit Ende 1992 Inhaber des Lehrstuhls für Strafrecht, insbesondere Wirtschafts- und Steuerstrafrecht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Greifswald. Von 2007 bis 2009 sowie seit 2012 war er Prorektor für Lehre, Studium und Weiterbildung.

„Wir sind fassungslos angesichts des plötzlichen Todes und können es noch nicht wahrhaben, dass Wolfgang Joecks in seiner positiven, starken und kraftvollen Persönlichkeit nicht mehr unter uns weilt. Wir erinnern uns an die vielen Pläne, die er für die nahe und weitere Zukunft hatte, an die Energie und Lebensfreude, mit der er seine Ziele verfolgt und die Gradlinigkeit und Klugheit, mit der er sie erreicht hat. Wolfgang Joecks hat in vielen Funktionen und Ämtern der Universität Greifswald gedient und sie entscheidend mitgestaltet. Sein Tod ist ein unersetzbarer Verlust,“ so Rektorin Prof. Johanna Weber.

Prof. Dr. Wolfgang Joecks verfügte testamentarisch, dass statt Kränze Geldspenden zugunsten der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät eingehen. Gespendet werden kann auf das Konto DE60 1505 0500 0000 0021 00 mit dem Betreff "Joecks".

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4. Registrierung auf unserer Internetseite

Die betroffene Person hat die Möglichkeit, sich auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen unter Angabe von personenbezogenen Daten zu registrieren. Welche personenbezogenen Daten dabei an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt werden, ergibt sich aus der jeweiligen Eingabemaske, die für die Registrierung verwendet wird. Die von der betroffenen Person eingegebenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich für die interne Verwendung bei dem für die Verarbeitung Verantwortlichen und für eigene Zwecke erhoben und gespeichert. Der für die Verarbeitung Verantwortliche kann die Weitergabe an einen oder mehrere Auftragsverarbeiter, beispielsweise einen Paketdienstleister, veranlassen, der die personenbezogenen Daten ebenfalls ausschließlich für eine interne Verwendung, die dem für die Verarbeitung Verantwortlichen zuzurechnen ist, nutzt.

Durch eine Registrierung auf der Internetseite des für die Verarbeitung Verantwortlichen wird ferner die vom Internet-Service-Provider (ISP) der betroffenen Person vergebene IP-Adresse, das Datum sowie die Uhrzeit der Registrierung gespeichert. Die Speicherung dieser Daten erfolgt vor dem Hintergrund, dass nur so der Missbrauch unserer Dienste verhindert werden kann, und diese Daten im Bedarfsfall ermöglichen, begangene Straftaten aufzuklären. Insofern ist die Speicherung dieser Daten zur Absicherung des für die Verarbeitung Verantwortlichen erforderlich. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt grundsätzlich nicht, sofern keine gesetzliche Pflicht zur Weitergabe besteht oder die Weitergabe der Strafverfolgung dient.

Die Registrierung der betroffenen Person unter freiwilliger Angabe personenbezogener Daten dient dem für die Verarbeitung Verantwortlichen dazu, der betroffenen Person Inhalte oder Leistungen anzubieten, die aufgrund der Natur der Sache nur registrierten Benutzern angeboten werden können. Registrierten Personen steht die Möglichkeit frei, die bei der Registrierung angegebenen personenbezogenen Daten jederzeit abzuändern oder vollständig aus dem Datenbestand des für die Verarbeitung Verantwortlichen löschen zu lassen.

Der für die Verarbeitung Verantwortliche erteilt jeder betroffenen Person jederzeit auf Anfrage Auskunft darüber, welche personenbezogenen Daten über die betroffene Person gespeichert sind. Ferner berichtigt oder löscht der für die Verarbeitung Verantwortliche personenbezogene Daten auf Wunsch oder Hinweis der betroffenen Person, soweit dem keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Die Gesamtheit der Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen stehen der betroffenen Person in diesem Zusammenhang als Ansprechpartner zur Verfügung.

5. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

6. Rechte der betroffenen Person
7. Datenschutz bei Bewerbungen und im Bewerbungsverfahren

Der für die Verarbeitung Verantwortliche erhebt und verarbeitet die personenbezogenen Daten von Bewerbern zum Zwecke der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens. Die Verarbeitung kann auch auf elektronischem Wege erfolgen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Bewerber entsprechende Bewerbungsunterlagen auf dem elektronischen Wege, beispielsweise per E-Mail oder über ein auf der Internetseite befindliches Webformular, an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelt. Schließt der für die Verarbeitung Verantwortliche einen Anstellungsvertrag mit einem Bewerber, werden die übermittelten Daten zum Zwecke der Abwicklung des Beschäftigungsverhältnisses unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften gespeichert. Wird von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen kein Anstellungsvertrag mit dem Bewerber geschlossen, so werden die Bewerbungsunterlagen zwei Monate nach Bekanntgabe der Absageentscheidung automatisch gelöscht, sofern einer Löschung keine sonstigen berechtigten Interessen des für die Verarbeitung Verantwortlichen entgegenstehen. Sonstiges berechtigtes Interesse in diesem Sinne ist beispielsweise eine Beweispflicht in einem Verfahren nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

8. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Facebook

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten des Unternehmens Facebook integriert. Facebook ist ein soziales Netzwerk.

Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Facebook ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen.

Betreibergesellschaft von Facebook ist die Facebook, Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten Verantwortlicher ist, wenn eine betroffene Person außerhalb der USA oder Kanada lebt, die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland.

Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Facebook-Komponente (Facebook-Plug-In) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Facebook-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden Facebook-Komponente von Facebook herunterzuladen. Eine Gesamtübersicht über alle Facebook-Plug-Ins kann unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE abgerufen werden. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Facebook Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist, erkennt Facebook mit jedem Aufruf unserer Internetseite durch die betroffene Person und während der gesamten Dauer des jeweiligen Aufenthaltes auf unserer Internetseite, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch die Facebook-Komponente gesammelt und durch Facebook dem jeweiligen Facebook-Account der betroffenen Person zugeordnet. Betätigt die betroffene Person einen der auf unserer Internetseite integrierten Facebook-Buttons, beispielsweise den „Gefällt mir“-Button, oder gibt die betroffene Person einen Kommentar ab, ordnet Facebook diese Information dem persönlichen Facebook-Benutzerkonto der betroffenen Person zu und speichert diese personenbezogenen Daten.

Facebook erhält über die Facebook-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person die Facebook-Komponente anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an Facebook von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem Facebook-Account ausloggt.

Die von Facebook veröffentlichte Datenrichtlinie, die unter https://de-de.facebook.com/about/privacy/ abrufbar ist, gibt Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch Facebook. Ferner wird dort erläutert, welche Einstellungsmöglichkeiten Facebook zum Schutz der Privatsphäre der betroffenen Person bietet. Zudem sind unterschiedliche Applikationen erhältlich, die es ermöglichen, eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. Solche Applikationen können durch die betroffene Person genutzt werden, um eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken.

9. Zahlungsart: Datenschutzbestimmungen zu PayPal als Zahlungsart

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten von PayPal integriert. PayPal ist ein Online-Zahlungsdienstleister. Zahlungen werden über sogenannte PayPal-Konten abgewickelt, die virtuelle Privat- oder Geschäftskonten darstellen. Zudem besteht bei PayPal die Möglichkeit, virtuelle Zahlungen über Kreditkarten abzuwickeln, wenn ein Nutzer kein PayPal-Konto unterhält. Ein PayPal-Konto wird über eine E-Mail-Adresse geführt, weshalb es keine klassische Kontonummer gibt. PayPal ermöglicht es, Online-Zahlungen an Dritte auszulösen oder auch Zahlungen zu empfangen. PayPal übernimmt ferner Treuhänderfunktionen und bietet Käuferschutzdienste an.

Die Europäische Betreibergesellschaft von PayPal ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

Wählt die betroffene Person während des Bestellvorgangs in unserem Online-Shop als Zahlungsmöglichkeit „PayPal“ aus, werden automatisiert Daten der betroffenen Person an PayPal übermittelt. Mit der Auswahl dieser Zahlungsoption willigt die betroffene Person in die zur Zahlungsabwicklung erforderliche Übermittlung personenbezogener Daten ein.

Bei den an PayPal übermittelten personenbezogenen Daten handelt es sich in der Regel um Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen.

Die Übermittlung der Daten bezweckt die Zahlungsabwicklung und die Betrugsprävention. Der für die Verarbeitung Verantwortliche wird PayPal personenbezogene Daten insbesondere dann übermitteln, wenn ein berechtigtes Interesse für die Übermittlung gegeben ist. Die zwischen PayPal und dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ausgetauschten personenbezogenen Daten werden von PayPal unter Umständen an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung.

PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen.

Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen. 

Die geltenden Datenschutzbestimmungen von PayPal können unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full abgerufen werden.

10. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

11. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

12. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

13. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

14. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.